Ich fand Excalibur – The Celtic Rock Opera gestern in der Berliner Max-Schmeling Halle sehr gelungen.
Etwas über Zwei Stunden lang Spektakel, Tanz, und Musik des französischen Komponisten Alan Simon.
Michael Mendl als Merlin kam sehr gut rüber. Die Fabelwesen waren sehr genial (Feuervogel). Die Story ist recht einfach gehalten. Der Artus Komplex ist wohl auch zu kompliziert für ein breites Publikum, welches übrigens aus allen Schichten und Altersklassen bestand. Neben mir war ein älteres Ehepaar, das richtig abgegangen ist und vor mir kleine Kids die mit klatschten.
Ich hätte nie gedacht, dass ich noch mal einen der Helden meiner Jugend Alan Parsons live sehen würde.
Und natürlich noch die anderen Rockheroen.
Der ergraute und etwas beleibte Johnny Logan, hat immer noch eine grandiose Stimme, Les Holroyd (Barclay James Harvest) kann es immer noch. John Helliwells erster Klang aus dem Saxophon lässt alte Träume an Supertramp wach werden. Martin Barre von Jethro Tull fetzt gemeinsam mit Patrick O’May auf den E-Gitarren. Cécile Corbel haucht der Harfe wunderbare Klänge ein.
Corvus Corax machten das was sie am besten können. Gut und wild aussehen, während sie Sackpfeifen und Trommelschlag in Reinkultur bringen. (Leider haben viele der alten Mittelalterbands aus den Anfangstagen mittlerweile auf E-Gitarren gesetzt. Corvus Corax ist sich da recht treu geblieben. Zum ersten mal habe ich die glaube ich vor 20 Jahren auf dem Mittelaltermarkt im Berliner Lustgarten gesehen).
Dazu gesellten sich Fairport Convention, die wirklich schöne Stimme der britischen Folk-Sängerin Jacqui McShee, Judy Weiss als Guinevere, Konan Mevel zeigte was Pipes and Whistles bedeutet.
Simone Heitinga verzauberte durch akrobatisch artistische Einlagen und die Celtic Feet Dance and Theatre Company tanzte und steppte über die Bühne.
Fazit: Mir gefiel es sehr gut. Und noch was persönliches zur Max-Schmeling Halle. Für 92 Euro (danke nochmal an meinen Vater für das gelungene Geschenk) waren die Sitze sehr schlecht, hart und eng und die Gänge rochen nach wirklich sehr altem Frittenfett.



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[...] Eine etwas ausführlichere Rezension von mir findet sich drüben auf MOMWORX. [...]
Excalibur – The Celtic Rock Opera. » BLOG EVANGELIST am 29. Januar 2010 um 01:54 #