Geldanlage Tagesgeld
In Deutschland wird jeder vierte bis zum Rentenalter Berufsunfähig. Im Fall das der Beruf durch Unfall oder Krankheit nicht weiter Ausführbar ist, zahlt der Gesetzgeber nur, wenn der Arbeitnehmer in keinem Beruf mehr arbeiten kann oder keine Versicherung hat.
Die Rente, auch Erwerbsminderungsrente genannt, bewegt sich im Durchschnitt zwischen 250 und 750 Euro. Um bei einer Berufsunfähigkeit noch durch Rente leben zu können, sichert die private Berufsunfähigkeitsversicherung für den Ernstfall ab. Dabei zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht nur die vereinbarte monatliche Rente, sondern sichern die Angehörigen im Todesfall bei Kombination mit dem Risikolebensversicherung auch ab.
Eine andere Variante sich im Alter abzusichern ist die Geldanlage. Etwa 150 Milliarden Euro haben die Deutschen zurzeit auf dem klassischen Sparbuch liegen. Dabei ist die Geldanlage auf einem Tagesgeldkonto wesentlich attraktiver. Tagesgeld ist eine Art Termingeld, bei der die Dauer der Anlage nicht im Voraus bestimmt werden muss.
Das Geld ist in jeder Höhe täglich ohne Kündigungsfristen verfügbar. Der Zinssatz für Tagesgeldkonten orientiert sich am Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB), er ist also variabel und von Bank zu Bank unterschiedlich. Es werden monatliche, vierteljährliche oder jährliche Zinsintervalle angeboten.
Die Auszahlung erfolgt ausschließlich auf ein Girokonto des Anlegers, das sogenannte Referenzkonto. Zinsen aus Tagesgeldern unterliegen der Abgeltungsteuer. Zu beachten ist, dass die Banken unterschiedlichen Einlagensicherungsfonds angehören. Die Einlagensicherung garantiert dem Kunden die Verfügbarkeit seines Guthabens auch im Falle eines Konkurses der Bank. Als Alternative zum Tagesgeld bieten einige Geldinstitute die Guthabenverzinsung auf dem herkömmlichen Girokonto an.
Diese Variante der Geldanlage ist zwar äußerst unkompliziert, aber nicht so ertragreich, wie ein Tagesgeldkonto.

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