Tag: Test

Vodafone Webby

War ich hier anfänglich noch recht angetan, kommt nach einer gewissen Zeit doch die Ernüchterung zum Vorschein.

Das Vodafone Webby ist ein nettes kleines Gimmick, mehr aber eigentlich auch nicht.

Denn das Webby oder auch der »Radiowecker für die Generation Internet« ziert zwar meinen Schreib-, Nacht-, und Küchentisch, da es überall dort zufrieden ist, wo es W-LAN gibt. Dies braucht das Webby als Futter um mich mit Informationen zu versorgen.

Was wird angeboten?

  • Horoskop
  • Wetter
  • RSS-Feeds
  • News
  • E-Mails
  • Promitalk
  • Radio

Wer auf Promitalk, schmale News und Horoskop steht. Ok. Ich tue das nicht.

Was mich am Webby stört. Es kann eben nicht wirklich Web, so wie es vom Namen eigentlich suggeriert wird. Die News beschränken sich auf ein paar wenige. Meist auch eher oberflächlich gehalten. Nichts neues was man nicht auch im Radio oder eben im Internet oder auf dem Smartphone via Twitter und Co. erhält.

Da komme ich auch zu den Schwächen und den Stärken des Webbys.

  • Es kann kein Twitter
  • Es kann kein Facebook
  • Es kann nicht surfen
  • Es kann Radiowecker sein
  • Es hat keine Bedienungsanleitung (erklärt sich aber von selbst mit ein wenig probieren)
  • Es hat keine genaue Lautstärkeregelung (die leiseste Position ist mir noch zu laut)
  • Es hat manchmal Probleme sich mit dem W-LAN zu verbinden
  • Es kann Radio (das mit einem erstaunlich guten Klang)
  • Es kann Memos aufnehmen und abspielen (Sprachmemo)
  • Es kann ein paar Farben als Skins darstellen (auch eher spartanisch anmutend)
  • Es kann eine SD Karte aufnehmen, davon Bilder und Musik abspielen
  • Es kann sporadisch RSS (was ich allerdings nicht zum laufen bekommen habe)
  • Es kann E-Mail Aber auch eben nur sporadisch und spartanisch

webby

Das Design des Webbys gefällt mir ganz gut. Der Monitor hätte ein wenig mehr Neigungswinkelspielraum vertragen können. Sehr angenehm ist die Zeitanzeige im einem sanften Weißton auf dunklem Hintergrund. Die Optik der Menüs gefällt mir hingegen gar nicht. Die Piktogramme sehen etwas klobig und kindisch aus. Aber das ist nur mein geschmackliches Empfinden.

Im großen und ganzen ist das Webby ein Wecker mit W-LAN und Radio und ein paar mehr oder weniger nützlichen Funktionen.

Alles was das Webby kann, kann mein aktuelles Smartphone besser und mein Smartphone kann auch wesentlich mehr.

Daher erschließt sich der Nutzen des Webbys mir nicht wirklich.

Fazit: Ein nettes Gimmick über dessen Mehrwert sich streiten lässt. Bei einem Preis von 129,90 € allerdings auch eine deutliche Überlegung wert.

  • Spielt Internetradios
  • Spielt Musik aus dem Internet und von Ihrer Festplatte
  • Zeigt Fotos aus dem Internet und Ihrer Festplatte
  • Schneller Zugriff auf Internetinhalte über Widgets (Wetter, News, TV etc.)
  • Weckt mit Internet Radio oder Musik von Ihrer Festplatte
  • Kalender und Reminder Funktion
  • Mikrofon für Sprachnachrichten und Scribble Pad für handschriftliche Nachrichten
  • Email und Newsticker (RSS)
  • Fotoframe Funktion

Technische Daten

  • Farbiges 3,5 Zoll Touch-Screen mit Scribble Pad Funktion
  • Internetanbindung per WLAN (Wi-Fi b/g + WPS)
  • SD-Card Slot
  • CPU AU1210 400MHz
  • 128MB NAND flash
  • Stereo Lautsprecher
  • Umgebungslicht Sensor
  • MIC und Audio out
  • codecs: MP3, WAV, RA, FLV, WMV, MPG

Dexter ist da! WordPress 2.3 ist erhältlich.

Dem Saxophonisten Dexter Gordon ist die aktuelle Version 2.3 von WordPress gewidmet. Es gibt eine Menge Änderungen die einige Pugins überflüssig machen und andere naturgemäß auch erst einmal ausschalten, da sie noch nicht an die neue Version angepasst worden sind. Die deutschsprachige Version soll in Kürze folgen.

In dem ausführlichen Beitrag 10 Dinge die du über WordPress 2.3 wissen solltest aus dem Blog von WordPress Deutschland werden die Neuerungen wie Tags, Updatebenachrichtigungen, SEO Verbesserung, Verbesserungen beim Beitragsmanagement, Tellerrand durch Plugins anpassbar, Schutz vor SQL-Injection-Hacks, Atomlib, Neue Template Tags für Permalinks, Mehrfache Kategorie Widgets, Andere RSS-Bibliotheken verwenden und so weiter beleuchtet.

Da es einige Änderungen im Hinterzimmer gegeben hat, wie zum Beispiel die Datenbankstruktur empfehle ich persönlich das Ganze erst einmal Lokal oder in einer Testumgebung zu installieren und zu testen.

So kann man am besten sehen, wie die verwendeten Plugins und Einstellungen, die man in seinem aktuellem Blog hat, reagieren.

Eine Liste der kompatiblen Plugins findet man hier.

Die englischsprachige Version erhält man hier direkt auf den Seiten von WordPress. Die deutschsprachige wird auf WordPress Deutschland zur Verfügung gestellt. Einfach mal hier im Blog von WordPress Deutschland vorbeischauen und nachsehen ob es schon was neues gibt.

Mist, wieder alles falsch gemacht.

Falsche Blogsoftware, falsche Tipps beachtet und überhaupt nicht auf die Experten gehört…

Eeijeiei. Das erklärt einiges! Ich habe nicht auf die vermeintlichen Profis gehört. Das ist echt ärgerlich. :-(

Dann hätte ich statt 500 Besuchern am Tag vielleicht jetzt schon 555 Besucher oder gar 1.000? Die 11.000 im August waren auch doof und eindeutig zu wenig. Vielleicht hätte ich auch statt 150 Euro schon 185 Euro verdient?

Schließlich bin ich schon seit Juni 2007 am bloggen. Und da habe ich erst läppische:

168 Beiträge
170 Kommentare
1,85 Kommentare pro Tag
108 Kommentierer

Da geht doch sicherlich mit Expertenwissen mehr. ;-)

Vielleicht hätte ich doch auf die Tipps von Pro-Bloggern wie z.B. ProbloggerWorld hören sollen? Immerhin werden mit die 7 größten Fehler meines Blogversagens aufgezeigt.

Ok, ich nutze WordPress, also schon mal nicht so schlimm. :-) Doch dazu einige Zeilen später mehr.

ProbloggerWorld in eigener Sache bzgl. Expertenwissen.

Experten-Blogs sind wie Fachmagazine. Spezielle Themen rund um das Bloggen werden etwa auf ProbloggerWorld behandelt, damit Du Dich auf Bloggen konzentrieren kannst.

Gut, ich habe mich nicht an diese – meiner Meinung nach – teilweise obskuren Tipps gehalten. Auch wenn sie vielleicht gut gemeint sind. Doch eigentlich ist es mir nicht so wichtig. Primär ist dieses Blog ein Blog für mich. :-)

ProbloggerWorld schreibt über die Wahl der Blogsoftware:

Wahl der Blog-Software vs. Blog-Anbieter:

Aus meiner Sicht ist es unumgänglich WordPress als Blog-Software der Wahl einzusetzen. Flexibilität und Einfachheit sprechen für WordPress, zudem kostet es nichts, denn WP ist Open-Source-Software. Als Blog-Software Nr. 1 hat es sich darob weltweit durchgesetzt.

Dann liest man dort weiter:

Eigener Server vs. Webspace:

Als Faustregel sollte man sich merken, daß der eigene Server unablässig ist für jedweden professionellen als auch semi-professionellen Gebrauch eines Blogs, während Webspace – kostenfreier als auch günstiger – allenfalls für wenig ambitionierte Blogger taucht.

Einen eigenen Server fürs Bloggen? Holla. Ich bin mit meinem domainFACTORY “Virtual Server” bzw. “ManagedHosting” bestens bedient (Ha, wieder Werbung – aber keine Angst, die ist unbezahlt).

Alleine der Server und der WordPress Tipp hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass der Experte draußen vergessen wurde und der Neublogger mit einer weiteren Internet-Mär stehen und alleine gelassen wurde.

Assoziativ könnte man dann fast meinen: “Ohne eigenen Server und WordPress brauchst du gar nicht erst anfangen zu bloggen du Noob….” ;-)

Und das es neben WordPress auch noch andere gute bzw. sehr gute Blogsoftware gibt, wird vergessen? WordPress ist meiner Meinung nach nicht die Nr.1 auch wenn ich es selbst gerne nutze. Serendipity schreibt sich zwar blöd, ist aber mindestens genauso gut wie WordPress und über Movable Type in der Version 4.0 sollte man auch noch einmal als “Experte” bzgl. Blogsoftwareempfehlungen nachdenken.

Spontan fällt mir folgende gute bis sehr gute Blogsoftware neben WordPress ein:

  • b2evolution
  • Drupal
  • Geeklog
  • LifeType
  • Movable Type
  • Serendipity
  • Textpattern

Naja, zum Rest der 7 angesprochenen Punkte auf ProbloggerWorld mag sich jeder selbst sein Bild machen.

Ich gehe da jedenfalls mit den Meinungen von xzised “Die 8 größten Fehler von Blog-Neulingen” und powerbook blog “Die 7 größten Fehler von Blog-Neulingen und wie man sie sicher vermeidet” konform.

Als Fazit dazu bleibt mir: Jeder hat irgendwo recht. Bis auf das Server und WordPress Ding. Das scheint mir doch etwas zu weit hergeholt.

Mein Tipp und meine persönliche Erfahrung. Lesen, lesen, lesen und testen, testen und nochmal testen. Aber nicht blind irgendwelche Tipps von irgendwelchen Profis bzw. Experten nachmachen.

Denn auch wenn es 1.000 Tipps gibt, dauert es eine Weile bis sie von anderen Menschen und den vielen Maschinen und Maschinchen im Internet “be- und gemerkt” werden.

Da ist es besser, für sich selbst das Beste herausfiltern und ein wenig Zeit mit zu bringen. Jedes Blog ist individuell und jedes Blog entwickelt sich unterschiedlich. Es gibt kein Pauschalrezept zum optimalen Blog.

Und wie ProbloggerWorld es selbst auch schreibt:

Immer daran denken: bloggen soll Spaß machen! :-)